E-Paper - 14. Februar 2020
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Das Unterland hat abgestimmt

In einigen Gemeinden fanden am Sonntag kommunale Abstimmungen und Wahlen statt. Die wichtigsten Resultate im Überblick.

Unterland. In Eglisau haben die Stimmberechtigten mit klarer Mehrheit die Teilrevision des kommunalen Nutzungsplans sowie den privaten Gestaltungsplan «Mineralquelle» abgelehnt. Die Stimmbeteiligung betrug jeweils über 60 Prozent (siehe Artikel Front).

Eglisau wird 2022 Einheitsgemeinde

Zufrieden zeigte sich der Gemeindepräsident des Rheinstädtli Peter Bär (Fokus Eglisau) hingegen mit dem Ausgang des zweiten Geschäfts: Mit über 80 Prozent deutlich angenommen wurde die Bildung einer Einheitsgemeinde mit einer Rechnungsprüfungskommission (RPK). Diese konnte sich in einer Stichfrage gegenüber der Variante mit einer Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommisssion (RGPK) durchsetzen. Die Umsetzung erfolgt mit der neuen Legislatur im Sommer 2022. Gemäss revidierter Gemeindeordnung erhöht sich die Anzahl der Gemeinderäte von fünf auf sieben, inklusive Schulpflegepräsidium. Die Zahl der Schulpflegemitglieder sinkt von sieben auf fünf inklusive Präsidium.

Deutliche Ergebnisse in Bachenbülach

Der Kampf um das Präsidium der krisengeschüttelten Schulpflege Bachenbülach ist im zweiten Anlauf entschieden. Der 41-jährige Ravi Prakash setzte sich mit 445 zu 276 Stimmen gegenüber der 52-jährigen Lehrerin Marion Heidelberger durch. Nach Gründen für den Sieg gefragt, nennt der dreifache Vater und Betriebswirt seine berufliche Erfahrung in Coaching und Führung sowie seine Bekanntheit und Präsenz im Dorf.

Bei einer Stimmbeteiligung von knapp 45 Prozent sprachen sich die Stimmberechtigten klar für die Bildung einer Einheitsgemeinde aus, welche mit Beginn der Legislatur 2022 bis 2026 realisiert wird. Mit 781 Ja- zu 180 Nein-Stimmen wurde der Auflösung der Primarschulgemeinde Bachenbülach und der Totalrevision der Gemeindeordnung zugestimmt.

Zweiter Wahlgang in Glattfelden

Bei der Ersatzwahl für den Gemeinderat Glattfelden kommt es zu einem zweiten Wahlgang, der voraussichtlich am 17. Mai stattfinden wird. Niemand der vier Kandidierenden erreichte das absolute Mehr von 585 Stimmen. Gemäss den Resultaten vom Sonntag hat der parteilose Heinrich Maag die besten Chancen. Er holte 487 Stimmen. Maag sagt denn auch klar: «Ja, ich werde zum zweiten Wahlgang antreten.» Am zweitbesten schnitt Marc Jäger (GLP) ab. Er erreichte 264 Stimmen. Jäger hat noch keine Entscheidung getroffen, ob er wieder antreten will. «Ich möchte das zuerst überdenken, mit der Partei, der Familie und den anderen Kandidierenden besprechen», erklärte er auf Anfrage. Irma Frei (parteilos) erreichte 261 Stimmen. Sie sagt: «Ich werde nicht mehr kandidieren und verzichte zugunsten von Heinrich Maag». Franz Stocker (parteilos), der 94 Stimmen holte, will sich eine erneute Kandidatur für den zweiten Wahlgang noch offenhalten. 89 Stimmen gab es für andere Personen. Die Stimmbeteiligung lag bei 40,3 Prozent. (mak/sti)

Unterland Zeitung vom Freitag, 14. Februar 2020, Seite 3 (3 Views)

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