E-Paper - 14. Februar 2020
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Das Schweizer Klaviertrio spielt

Werke von Beethoven und Arensky

Die Zusammensetzung zeigt sich

klassisch: Angela Golubeva

(Violine), Joël Marosi (Violoncello) und Martin Lucas Staub (Klavier) sind die drei Spitzenmusiker, die am Sonntag, 8. März, die Saison 2020 von Klassik Bülach eröffnen.

Friedel K. Husemann

Bülach. Es soll hier nicht wiederholt werden, was im Programmheft von Klassik Bülach über  das Schweizer Klaviertrio zu lesen ist es lohnt sich auf jeden Fall. Immerhin darf an dieser Stelle erwähnt und unterstrichen werden, dass dieses Trio seit rund 20 Jahren auf internationaler Ebene nachhaltig erfolgreich war. Das verwundert nicht, wenn man auf der Webside vom Schweizer Klaviertrio nachlesen kann, woher die künstlerischen Impulse gekommen sind: «Durch Menahem Pressler (für viele einer der grössten Pianisten, Red.) vom Beaux Arts Trio, das Wiener Altenberg Trio, das Trio di Milano, Valentin Berlinsky vom Borodin Quartett Moskau und durch Mitglieder des Amadeus Quartetts» (herausragende Ensembles und Musiker, Red.).

Schweizer Musik

Das Schweizer Klaviertrio hat es sich auch zur Aufgabe gemacht, zeitgenössische Schweizer Musik zu unterstützen. Neben der regelmässigen Aufführung von Kompositionen von Schweizer Komponisten hat das Trio auch Kompositionsaufträge an Martin Wettstein («Mystische Tänze» 2004), Daniel Schnyder (Tripelkonzert 2007, «Teufelsbrücke» 2018), Francesco Hoch (Trio «Ischia» 2009) und Florian Walser (Tripel-Schottisch 2017) vergeben.

In Bülach konzentriert sich das Schweizer Klaviertrio auf zwei Werke, die nicht jeden Tag zu hören sind. Der grosse Geburtstag von Ludwig van Beethoven wird mit dem Klaviertrio Es-Dur op.38  gewürdigt. Es ist eine Adaption des Septetts op. 20, die von Beethoven selber stammt und acht Sätze umfasst.  Nach der Pause ist ein Werk des russischen Komponisten Anton Arensky, das Klaviertrio in d-moll op. 32, zu hören. Arensky (1861-1906) war am Konservatorium von St. Petersburg ein Schüler von Nikolai Rimsky-Korsakow, dessen Einfluss durchaus hörbar ist, und wurde später selber Lehrer für Komposition am Konservatorium Moskau und Direktor der kaiserlichen Hofkapelle in St. Petersburg. Zu Arenskys Schülern gehörten die weltbekannten Komponisten Alexander Skrjabin, Sergej Rachmaninow und Reinhold Glière.

Tickets an der Konzertkasse

Das Konzert mit dem Schweizer Klaviertrio am Sonntag, 8. März, beginnt um 17 Uhr. Türöffnung ist um 16 Uhr, Tickets zu 40 Franken oder zu 35 Franken (Legi, Freundeskreis) können direkt an der Konzertkasse bezogen werden und Platzreservation unter www.klassikbuelach.ch.

Unterland Zeitung vom Freitag, 14. Februar 2020, Seite 12 (3 Views)

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