E-Paper - 14. Februar 2020
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Asylunterkunft Gemeinde Regensdorf; Gratulation!

So langsam aber sicher setzt sich in verschiedenen Gemeinden die Erkenntnis durch, dass die Auslagerung der Betreuung der Asylsuchenden an eine Privatfirma wirklich nicht optimal ist.

Gratulation für den Aufbau der gemeindeeigenen Betreuungsorganisation in Regensdorf.

Somit ist das gewinnbringende Geschäft durch die ORS Service AG, die bis dato mittels Asylbetreuung ihre jährlichen Gewinne, notabene mit Steuergeldern, steigerte zumindest in Regensdorf passé.

Ich wünsche mir, dass noch viele Gemeinden dem Beispiel von Regensdorf folgen. Es liegt auf der Hand, dass die Unterbringung/Versorgung und Sozialbetreuung/Beschäftigung von Asylsuchenden und Flüchtlingen effizienter und viel besser durch die Behörde vor Ort, mittels dafür ausgebildetem Personal, erbracht werden kann. Zudem auch die Steuergelder vor Ort in der Gemeinde Verwendung finden.

In der Schweiz machte ORS gemäss Geschäftsbericht 99,8 Millionen Franken Umsatz. Die Gemeindemandate sind mit Abstand am wichtigsten. Sie sind für 40 Millionen Franken des Umsatzes verantwortlich. Kollektivunterkünfte für 29,8 Millionen.

Die Aufträge durch das Staatssekretariat für Migration unter anderem das Betreiben von Bundes-Asylzentren machen 19,4 Millionen Franken aus. Eine profitable Geldmaschine für eine Beteiligungsgesellschaft beziehungsweise für ihre Aktionäre mit Sitz in London.

Nochmals Danke nach Regensdorf und viel Erfolg.

Eberhard Walther

Furttaler Nachrichten vom Freitag, 14. Februar 2020, Seite 5 (14 Views)

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