E-Paper - 14. Februar 2020
Furttaler Nachrichten
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Erfolgreicher Einsatz der

Rettungskräfte im Kanton Zürich

Seit Sonntag standen im Kanton Zürich zahlreiche Einsatzkräfte für die gemeinsame Bewältigung der Folgen des Sturms «Sabine» im

Einsatz. Regierungsrat Mario Fehr dankte allen Beteiligten für die

hervorragende Zusammenarbeit.

Unterland. Infolge des Sturms «Sabine», der Anfang der Woche über die Schweiz hinwegzog, gingen bei der Kantonspolizei bis Dienstagmittag gegen 300 Meldungen ein. Das gab der Kanton in einer Medienmitteilung bekannt. Inzwischen habe sich die Lage beruhigt. Die Einsatz- und Rettungskräfte hätten gefährdete Wege gesperrt, blockierte Strassen geräumt und losgerissene Schiffe geborgen.

«Dabei konnten die Polizeikräfte auf eine eingespielte und gute Zusammenarbeit mit Schutz und Rettung Zürich, den jeweiligen Stützpunkt- und Ortsfeuerwehren, Rettungsdiensten, Gemeindeverantwortlichen, dem kantonalen Forstdienst, dem Tiefbauamt, den kommunalen Werk- und Forstbetrieben sowie weiteren Einsatzkräften verschiedenster Organisationen zählen», heisst es weiter. Die Sicherheitsdirektion wurde laufend über die Ereignisse und Einsätze informiert. Sicherheitsdirektor Mario Fehr: «Ich bin beeindruckt. Im ganzen Kanton standen zahlreiche Einsatzkräfte zwei Tage lang pausenlos im Einsatz. Ich danke allen für die hervorragende Zusammenarbeit. Dadurch konnten die Schäden in Grenzen gehalten werden.»

Bis zu 3000 Schadenmeldungen

Die Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) geht nach ersten Einschätzungen von einer Schadensumme zwischen fünf und sechs Millionen Franken aus. Die gemeldeten Schäden betreffen den ganzen Kanton Zürich. Trotz Windspitzen bis 130 Kilometer pro Stunde im Flachland zeigten sich die Schadenbilder bisher jedoch als gering, teilte die GVZ nun mit. Typische Schadenbilder seien etwa beschädigte Dachziegel und Dächer oder Gebäudeschäden durch umgestürzte Bäume. Aktuell geht die GVZ von bis zu 3000 Schadenmeldungen aus. Im Vergleich dazu wird das Ausmass des Sturms «Petra» vergangene Woche mit rund 4 bis 5 Millionen Franken derzeit tiefer eingeschätzt. (e)

Furttaler Nachrichten vom Freitag, 14. Februar 2020, Seite 18 (15 Views)

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