E-Paper - 07. Februar 2020
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3760 Franken für Kinder in Ruanda

Die Hobbymalerin Paula Bopp aus Buchs zeigt erneut ihr Herz für Kinder in Ruanda und spendet wie schon 2013 den gesamten Erlös ihrer verkauften Bilder an die Stiftung Hilfswerk Margrit Fuchs Ruanda.

Regensdorf. Bei guter Stimmung und idealem «Galeriewetter» begossen wir letzten Freitagabend im Gemeinschaftszentrum Roos in Regensdorf das Ende der Bilderausstellung von Paula Bopp und liessen uns nochmals von Farben und Formen inspirieren.

Mit dem Erlös von 3760 Franken ermöglicht die Künstlerin rund 37 armen Kindern in Muhanga in Ruanda, ein Jahr die Schule zu besuchen.

Riesige Dankbarkeit bei den Kindern

Selbst sehr begabte Kinder, die in der Schule gute Leistungen erbringen, aber aus armen Familien stammen, haben keine Chance auf eine weiterführende Schulausbildung, wenn sie nicht jemanden finden, der ihr Schulgeld bezahlt. Es braucht häufig wenig, damit der Kreis aus Armut, Hoffnungslosigkeit und Perspektivlosigkeit durchbrochen werden kann, etwa durch Übernahme des Schulgeldes. Jeder einbezahlte Franken fliesst zu 100 Prozent ins Hilfswerk Ruanda, das gegen 2000 Kindern den jährlichen Schulbesuch und damit eine anschliessende berufliche Ausbildung ermöglicht. Die Hilfe bewirkt sehr viel, es ist Hilfe zur Selbsthilfe und gibt Zukunftsperspektiven. Die Dankbarkeit der unterstützten Kinder ist denn auch riesig, wie es sich bei den regelmässigen Besuchen von Markus Stoffel zeigt. Nur einen Tag nach der Finissage reiste er wieder für zehn Tage nach Ostafrika.

Die Malerei, eine Leidenschaft

Künstlerin Paula Bopp übergab dem Vertreter der Stiftung, Markus Stoffel, den symbolischen Scheck. «Murakoze» Danke auf ruandesisch sagte Stoffel, denn Bopps Begeisterung komme von Herzen und beweise, dass ihr Herz eine unendliche Stärke besitzt. Bopp beschäftigt sich seit ihrer Jugendzeit mit der Malerei, es sei eine «stimulierende Leidenschaft», bei der sie alles vergessen könne. Es fasziniere sie, ohne Vorgaben und Wertung etwas ganz Eigenes zu kreieren. So haben sich in den letzten Jahren viele Bilder angehäuft, von denen sie einige im GZ Roos verkaufen konnte. Die Ausstellung ermöglichte ihr, ihr Hobby mit etwas Sozialem zu verbinden. (e)

Furttaler Nachrichten vom Freitag, 7. Februar 2020, Seite 7 (9 Views)

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