E-Paper - 27. September 2019
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Frauenverein Regensdorf

geniesst den Altweibersommer in Bern

Am 12. September reiste der

Frauenverein Regensdorf bei

herrlichem Frühherbst-Wetter zu den Giessbachfällen im Kanton Bern. Mit dabei: 49 Frauen, gute Laune und eine Menge

Gesprächsstoff.

Regensdorf/Bern. Die Stimmung im Car war sehr locker alle genossen es, die vielen bekannten Gesichter wiederzusehen und hatten einander viel zu erzählen. Der Frauenverein merkte kaum, dass er sich bereits in Richtung Luzern befand und die Rigi sowie der Pilatus in voller Pracht sichtbar waren. Weiter ging es durch die Innerschweiz über den Brünig, den Brienzersee entlang bis nach Iseltwald zum Mittagshalt. Kurz vor Iseltwald machte der Chauffeur Thomas die Frauen darauf aufmerksam, dass sie auf der Fahrt bereits an sieben Seen entlanggefahren und durch die gleiche Anzahl Kantone gereist waren.

Im Strandhotel Iseltwald wurde man sehr gut bedient. Alle genossen das leckere Mittagessen und dank dem grosszügigen Nachservice wurden alle satt. Nach dem Essen bestaunten einige Frauen die Schmuckvitrine im Gang. Die Neugier hatte sie gepackt. Eine sehr nette Angestellte öffnete die Tür der Vitrine und erklärte, dass es sich um Silberschmuck handle, der vom Silberbesteck des Hauses angefertigt worden sei. Das hat dem Verein imponiert, sodass der Schmuck rege probiert und auch gekauft wurde. Schon war es Zeit, aufzubrechen, denn bald nahte das Schiff, das zur Station Giessbach fuhr. Die historische Standseilbahn, die nach technischen Erneuerungen noch immer viel nostalgischen Charme und Romantik ausstrahlt, wartete bereits. Nach einer Streckenlänge von 345 Metern und einem Höhenunterschied von 104 Metern erreichten die Gruppe das Grandhotel. Diesem wurde nur ein kurzer Blick gewürdigt, denn alle waren gespannt auf die Giessbachfälle. Der Weg führte bergwärts, sodass der Wasserfall auf verschiedenen Höhen bestaunt werden konnte.

Geschichte des Hotels imponierte

Nach diesem Erlebnis gönnte sich die Gruppe auf der Terrasse des Grandhotels einen Kaffee samt Dessert. Bei dieser Gelegenheit hatte man auch Zeit, das Grandhotel ein wenig näher zu betrachten und mehr über seine spannende Geschichte zu erfahren. Denn: Aus dem ehemaligen Schutzhaus wurde 1855 eine Pension mit 60 Betten, das trotz der vielen Besitzerwechsel bis 1982 überlebte. Dann drohte der Abbruch des Hotels, es wurde von einem Neubau gesprochen.

Dank der Stiftung «Giessbach dem Schweizervolk» konnte das Haus etappenweise renoviert werden, 2004 konnte es gar die Auszeichnung «Historisches Hotel des Jahres» entgegennehmen. Nach so einem interessanten Tag fuhren die 49 Frauen glücklich und zufrieden über Bern nach Hause.

Agnes Kammermann, Frauenverein Regensdorf

Furttaler Nachrichten vom Freitag, 27. September 2019, Seite 7 (24 Views)

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