E-Paper - 27. September 2019
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Buchser Dorffest feierte mit 500 Badeentchen

Essen und Trinken, was das Herz begehrt, etliche Spiele für Kinder und Erwachsene, Live Jazzmusik,

dutzende Stände von Marktfahrern und Vereinen, die grosse Chilbi und nicht zuletzt das beliebte Duck Race das war das Buchser

Dorffest 2019.

Jennifer Zimmermann

Buchs. Am vergangenen Wochenende herrschte in Buchs während drei Tagen der Ausnahmezustand: Tausende Menschen aus Buchs und den umliegenden Gemeinden strömten ans Buchser Dorffest, um sich zu amüsieren. Sei es bei wilden Fahrten an der Chilbi, um sich mit der Dampflokomotive gemütlich durch die Strassen kutschieren zu lassen, durch die vielen Stände zu schlendern, Spiele zu spielen oder um sich den Magen mit Fischknusperli, Raclette, Fondue oder Süssigkeiten vollzuschlagen.

Jugi Buchs sammelte Geld für Trainer

Für die Jugi Buchs hiess es aber «Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen». Die Jugendriege hatte einen Spendenlauf organisiert, damit die 35 Kinder und sechs Leiter künftig nicht nur T-Shirts, sondern auch Trainerhosen und -jacken mit dem Emblem des Vereins haben. Am Hindernislauf gaben die 20 teilnehmenden Jungen alles: Sie liefen Slalom, hüpften über Hindernisse, trippelten durch Turnreifen und liessen sich von ihrer Familie lautstark anfeuern.

Ein paar Meter weiter übten sich die Schwestern Luana und Stephanie aus Otelfingen beim Sumoringen, das von der Pfadi Alt-Regensberg organisiert wurde. Vergnügt rannten sie mit ihren dicken Bäuchen aufeinander zu, bis sie sich am Boden kugelten. Stephanie sagte lachend: «Das Lustigste ist, wenn man umfällt und nicht mehr aufstehen kann.» Nachdem sie sich hier ausgetobt hatten, konnten sie beim Mohrenkopf-Schiessen der Waldspielgruppe Schnäggehuus ihr Glück versuchen, beim Stand des Tischtennisclubs Buchs ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen, beim Familienverein Buchs Broschen verzieren oder sich im Hüpfzelt der Gartengestaltung Gassmann austoben. Die Eltern konnten es sich derweil in einer der vielen Beizen gemütlich machen oder durch den Flohmarkt der Neuland Kirche schlendern. Die Familie Imbriano-Asikov tat genau das, wobei ihre Tochter Katarina vor allem für Eines hier war: «Die Chilbi!», sagte die Vierjährige mit strahlendem Lächeln. Gemeindepräsident Vacchelli war von der Chilbi ebenfalls begeistert: «Willi Bourquain macht seit 30 Jahren die Chilbi hier und er macht seine Sache wirklich super.» Vacchelli selbst verzichtete aber auf die Fahrten und vergnügte sich lieber in einer der Beizen.

Wer hat die schnellste Ente?

Ein weiterer Höhepunkt des Dorffestes war das Duck Race, das am Samstag und Sonntag stattfand. Die Neuland Kirche Buchs hatte das Entenrennen zusammen mit der Feuerwehr Buchs-Dällikon zum zweiten Mal organisiert. «Von den 500 Badeentchen wurden fast alle verkauft», freute sich Christine Koblet, OK-Mitglied von der Neuland Kirche. Für fünf Franken konnten die nummerierten Entchen erworben werden und trieben dann vom lauten Jubel der Zuschauerinnen und Zuschauer begleitet die 100 Meter lange, mit Wasser gefüllte «Rennbahn» hinunter. «Das ist wirklich ganz eine glatte Sache. So etwas habe ich sonst noch nirgends gesehen», sagte OK-Präsident Manuel Gründler.

Zu gewinnen gab es Gutscheine für Restaurants, den Zoo oder Wellness im Wert von 150, 100 und 50 Franken. Am Samstag ging der Hauptpreis, wie es der Zufall wollte, an das «Feuerwehr»-Entchen mit der Nummer 118, das Stefan Schulthess, Zugführer und Oberleutnant von der Feuerwehr Buchs-Dällikon, gekauft hatte.

«Ich will frischen Wind reinbringen»

Der neue OK-Präsident Manuel Gründler war mit seiner Familie beim Raclette anzutreffen. Der 31-Jährige löste dieses Jahr den langjährigen OK- und Buchser Gemeindepräsidenten Thomas Vacchelli ab. «Das Fest hat in der Gemeinde einen sehr hohen Stellenwert. So finden auch viele ehemalige Buchser den Weg zurück ins Dorf, anstatt sich wie üblich an Zürich zu orientieren», beschrieb Gründler seine Motivation, am Dorffest mitzuwirken.

Arbeit gibt es genug: «Ich will frischen Wind reinbringen. Zum Beispiel, indem wir am kommenden Fest wieder eine Bühne für Bands aufstellen und die Vereine dazu motivieren, an ihren Ständen noch mehr Spiele und Aktionen zu organisieren.» Sein Bruder Silvan Gründler, ebenfalls im OK und unter anderem für Social Media verantwortlich, fügte an: «Wir brauchen auch ein Logo für das Fest.»

Furttaler Nachrichten vom Freitag, 27. September 2019, Seite 3 (62 Views)

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