E-Paper - 27. September 2019
Furttaler Nachrichten
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Furttal und Rümlang: Die Wahlen im regionalen Fokus

Im Oktober wählen die Schweizer und Schweizerinnen ihre Favoriten in den National- und Ständerat. In unserem Wahlextra haben wir

die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt.

Sibylle Ratz

In unserem Wahlextra liefern wir Ihnen Informationen zur Ausgangslage, Kandidierende aus Zürich für den Ständerat stehen Red und Antwort. Wir wagen einen Blick zurück und geben Ihnen Tipps zum korrekten Ausfüllen der Wahlzettel (siehe Seite 18) und viele weitere Anregungen zu den kommenden National- und Ständeratswahlen. Nutzen Sie die Informationen und treffen Sie Ihre Wahl!

Der Nationalrat hat 200 Ratsmitglieder. Die Nationalratssitze werden jede Legislatur, also alle vier Jahre, in Abhängigkeit der ständigen Wohnbevölkerung neu verteilt. Die Berechnung der Anzahl Sitze gründet auf der ständigen Wohnbevölkerung des Jahres, das auf die letzten Wahlen folgt. Im Vergleich zu 2015 haben die Kantone Genf und Waadt je Anspruch auf einen zusätzlichen Sitz, die Kantone Bern und Luzern hingegen verlieren je einen Sitz. In Zürich bleibt die Zahl der Sitze gleich (35).

Im Zürcher Unterland kandidieren 97 Personen für den Nationalrat, im ganzen Kanton ist es ein Vielfaches. Aktuell sitzen drei Personen aus dem Unterland im Nationalrat: Barbara Steinemann, Regensdorf, Thomas Hardegger, Rümlang, und Priska Seiler Graf, Kloten. Insgesamt hat der Kanton 35 Nationalratssitze und zwei Ständeratssitze zugute.

2015 gewann die SVP im Furttal und in Rümlang am meisten Stimmen, über 50 Prozent lag sie aber nur in Hüttikon mit 62,28 Prozent. Die damals zweitstärkste Partei, die SP, lag im Furttal und in Rümlang nirgends über 20 Prozent. Porträts von einigen Kandidaten und Kandidatinnen aus dem Furttal und Rümlang finden sie in unserem Wahlextra (Seite 17), ebenso wie Kurzinterviews mit den Kandidierenden für den Ständerat (Seite 19).

Wahlen im Frühjahr als Barometer

Hochrechnungen lassen vermuten, dass bei diesen Wahlen die Grünen und die GLP an Sitzen zulegen werden. Bei den Kantonsratswahlen im Frühjahr, die als Barometer für die Wahlen im Herbst gelten, verteilten sich die Stimmenanteile im Bezirk Dielsdorf wie folgt: 39,5 % SVP; 13,04 % SP; 13,02 % FDP; 11,6 % GLP; 8,85 % Grüne; 5,18 % EDU, 3,57 % CVP, 2,71 % EVP, 1,69 % BDP und 0,89 % AL.

In Zürich wird nach dem Proporzsystem gewählt. Das heisst, man kann Kandidatinnen und Kandidaten aus verschiedenen Listen auswählen und so viele Stimmen für den Nationalrat abgeben, wie der Kanton Zürich zu besetzen hat, also 35. Eine Liste braucht in unserem Kanton weniger als 3 Prozent der Stimmen, um ein Mandat auf sicher zu haben. Je weniger Sitze zu vergeben sind, desto höher liegt diese Hürde, was vor allem in Kantonen mit wenigen Mandaten und bei kleineren Parteien ein Problem ist.

Furttaler Nachrichten vom Freitag, 27. September 2019, Seite 16 (14 Views)

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