E-Paper - 27. September 2019
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Viel Kampfgeist und eine bittere Niederlage

In der zweiten Meisterschaftsrunde der NLB wurden die Hot Chilis von einem altbekannten Gegner in Rüti ZH empfangen — den Floorball

Riders. Auch wenn die Chilis bis zum Schluss kämpften, haben sie die Partie mit 5:1 verloren.

Unihockey. Aufgrund der Erfahrungen aus den letzten Jahren konnte ein spannendes und umkämpftes Spiel zwischen den Floorball Riders und den Hot Chilis erwartet werden. Mit entsprechender Motivation und Vorfreude reisten die Spielerinnen an das erste Auswärtsspiel der Meisterschaft in die Sporthalle Roosriet in Rüti ZH. Die Anforderungen waren klar: Nur mit Konzentration und vollem Einsatz über 60 Spielminuten wird ein Punktgewinn möglich sein. Mit dieser Einstellung starteten auch die beiden Teams.

Das Heimteam erwischte jedoch den besseren Start und konnte bereits in der vierten Spielminute zum ersten Mal jubeln. Laaksonen nutzte eine Lücke in der Chilis-Defensive aus und brachte die Riders in Führung. Die Hot Chilis liessen sich durch diesen frühen Treffer nicht unterkriegen und kämpften weiter. Immer wieder starteten die Gäste neue Versuche, neue Auslösungen, die aber von den Zürcher Oberländerinnen erfolgreich entschärft wurden. So mussten sich die Chilis nach dem ersten Drittel ohne Torerfolg in die Kabine verabschieden. Der zweite Spielabschnitt startete ähnlich. Weiterhin waren die Gastgeberinnen das Team mit den gefährlicheren Abschlüssen und mehr Spielanteil. Diesmal brauchte Laaksonen gerade mal 22 Sekunden nach dem Anpfiff, bis sie den Ball erneut ins Netz beförderte. Obwohl sich die Chilis mit allen Kräften gegen die Angriffe wehrten und sich ebenfalls einige sehr gute Chancen herausspielen konnten, trafen nur die Riders. Nach dem 3:0 von Wichert überstanden die Chilis die restliche Spielzeit des laufenden Drittels trotz zwei Strafen schadlos.

Trotz Traumtor von Tschudin: Chilis mussten Niederlage einstecken

Mit kleinen Änderungen in der Aufstellung galt es nun, in den letzten 20 Spielminuten noch einmal alles zu geben. Chancen wurden kreiert, Tore mussten her. Nach einem Stockschlag musste nun auch das Heimteam für zwei Minuten zu viert antreten Die optimale Chance für die Gäste, den ersten Treffer zu erzielen. Walti nutzte die Gelegenheit mit einem Flippass durch die gegnerische Box auf Tschudin, welche den Ball backhand ins Netz weiterleitete. Was für ein Tor zum 3:1.

In den verbleibenden 15 Minuten machten sich die Chilis mit zwei weiteren Strafen das Leben wieder etwas schwerer als nötig. So war es erneut Laaksonen, die im Powerplay zwei weitere Treffer erzielte. Gleichzeitig ging für die Aufholjagd der Chilis Zeit verloren. Aufgeben war keine Option, die Gäste kämpften bis ganz zum Schluss um jeden Ball. Das Resultat blieb jedoch unverändert. (e)

Furttaler Nachrichten vom Freitag, 27. September 2019, Seite 13 (14 Views)

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