E-Paper - 06. September 2019
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Dorfmarkt Otelfingen:

Viel Selbstgemachtes und ein Rekord

Letzten Samstag fand der Otelfinger Dorfmarkt zum 33. Mal statt. Jedes Jahr wird er vom Forum Otelfingen organisiert, um Leben ins Dorf zu bringen und zum «Chrömlen» zu verführen. Dies ist ihnen einmal mehr gelungen.

Malini Gloor

Otelfingen. Die Sonne brennt heiss vom Himmel, und entsprechend quälen sich auch keine Besuchermassen durch den Dorfmarkt an der Vorderdorfstrasse. Doch der ruhige Schein trügt: Die Sitzbänke in der Festbeiz beim Gemeindehaus sind bestens besetzt, der Absatz an Getränken und Essen ist gross. Auch die Auswahl an Ständen ist riesig: Es werden Kerzen mit frechen Sprüchen verkauft, Schmuck angeboten, Wein kann degustiert werden, die Mühle Otelfingen stellt ihr neues Programm vor, Kleider können für Klein und Gross erstanden werden, und am Forum-Otelfingen-Stand erfährt man alles über die Schwimmkurse, die sie anbieten. «Neu gibt es ab nächstem Jahr ein Baby-Schwimmen, das von Nicole Schlumpf geleitet wird», erzählt Daniela Altenburger vom Forum-Vorstand.

So viele Marktstände wie noch nie

Yvonne Aeschlimann und Bettina Kaufmann, die den Dorfmarkt im Namen des Forums Otelfingen organisiert haben, sind zufrieden: «Dieses Mal hatten wir einen Rekord an Marktständen. 42 Stück haben wir zum ersten Mal, sonst sind es um die 30, 35 Stände. Das Wetter ist zu heiss, um gross einzukaufen, doch in der Vergangenheit zitterten wir oft, weil es nicht selten regnete. Das ist dann auch schade», so die beiden.

Rund 40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind am Dorfmarkt involviert. Ob bei der Kinderbetreuung, am Bastelstand oder der Hüpfburg, beim Auf- und Abbau oder in der Festbeiz: Helfende Hände braucht es immer.

Grosse Auswahl an Selbstgemachtem

Christa Schlatter gefällt die Auswahl am Markt: «Es ist ein schöner Dorfmarkt mit einer grossen Auswahl an Sachen. Teils sind sie sich ähnlich, aber eben doch unterschiedlich. Ich habe zwei Mandelgipfel für meinen Mann gekauft und zwei selbst genähte Kapuzenpullover für die Kinder. Einen mit einem Einhorn und einen mit einem Wolf die gefallen ihnen bestimmt!» Petra Burkart von DrüArt verkauft mit ihrer Kollegin Holz-Spruchschilder, die sie alle selbst gefertigt hat. «Ich habe sicher 200 Stück oder mehr da, aber so richtig gut verkauft haben wir nicht. Trotzdem komme ich wieder, denn die Stand-Konditionen sind sehr fair, man bekommt einen grossen Standplatz, und ich mag die Atmosphäre hier.»

Angebote für Kinder und Erwachsene

Attraktionen gibt es für Kinder und Erwachsene gleichermassen: Jedes Jahr können Kinder am Kinderflohmarkt ihre Sachen vor dem alten Gemeindehaus verkaufen, und seit drei Jahren gibt es das Kinder-Basteln. Dort werden beispielsweise Blumentöpfe bemalt und verziert. Beliebt sind auch die Hüpfburg, das Ponyreiten auf den Ponys von Karin Isch aus Otelfingen oder das Kinderschminken.

Julia Köwitzsch zaubert den Mädchen und Buben wunderschöne Bemalungen auf die Gesichter vom Tiger bis zur filigranen Prinzessinnen-Bemalung. «Pro Kind habe ich etwa zehn bis fünfzehn Minuten», erzählt das Schmink-Talent Köwitzsch.

Die Ballone am Forum-Stand finden nicht nur bei den Kindern Anklang, sondern auch bei Teenagern, die sich eine Portion Helium für eine Micky-Maus-Stimme abholen wollen. Für musikalische Unterhaltung und gute Stimmung sorgten drei klingende Namen: Los Gavilanes, Men Crossing und die Furttaler Handörgeler von Echo vom Furttal.

Furttaler Nachrichten vom Freitag, 6. September 2019, Seite 14 (8 Views)

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