E-Paper - 05. April 2019
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Nachwuchsstarke Blasmusik

Eine Reise im Orientexpress und ein Mordkomplott: Der Musikverein

Regensdorf liess sich für sein

Jahreskonzert viel einfallen.

Regensdorf. Unter der musikalischen Leitung von Nicola Balzano nahm der Musikverein sein Publikum am Jahreskonzert im Pächterried mit auf eine Reise im Orientexpress. Unterstützt wurden die Musikantinnen und Musikanten dabei vom Jugendblasorchester Regensdorf und Umgebung sowie einem motivierten Detektiv Hercule Poirot. Seine Aufgabe war es, ein verstricktes Mordkomplott zu entlarven.

Junge begeistern sich für Blasmusik

Der musikalische Abend im Pächterried startete am letzten Samstag mit einem Auftritt der Jüngsten. Das «Jugendblasorchester Regensdorf und Umgebung» unter der Leitung von Marc Mehmann präsentierte die einstudierten Stücke mit viel Begeisterung. Der erste Auftritt der Jugendlichen auf der grossen Bühne wurde mit einem gemeinsamen Auftritt mit dem Musikverein Regensdorf beendet. Susanne Künzle, die Präsidentin des Musikvereins, zeigte sich nach der gelungenen Premiere sichtlich stolz: «Wir freuen uns, dass sich in Regensdorf und Umgebung wieder so viele junge Menschen für Blasmusik begeistern können. Seit zwei Jahren leistet Marc Mehmann, Musiklehrer an der Musikschule Regensdorf, zusammen mit dem Musikverein Pionierarbeit. Wir haben es mit Mut und Fleiss geschafft, ein spielfähiges Orchester zu formen. Über weiteren Zuwachs würden wir uns natürlich freuen.»

Mysteriöse Geschehnisse

Das Motto des Abends lautete Orientexpress und so nahm der Musikverein sein Publikum mit auf eine Reise, die im ersten Konzertteil ihren suspekten Anfang nahm. Zwischen den Stücken aus unterschiedlichen Ländern aus Frankreich mit «Can Can», aus Deutschland mit «A Walk in the Black Forest» und aus Italien mit «Funiculi Funicula» und mit «Mord im Orientexpress» die Filmmusik aus dem gleichnamigen Film trat jeweils der Schauspieler Andreas Aebi vom Theater Roseway aus Kloten, verkleidet als der legendäre Detektiv Hercule Poirot, auf die Bühne.

Er erzählte die Geschichte über einen Mordfall an der Kassierin des Musikvereins, welchen er nun mit Hilfe des Publikums aufklären wolle.

Während er die Reise im Orientexpress erlebte, passierten während den Stücken mysteriöse Dinge: Leute verschwanden von der Bühne und andere tauchten unangemeldet auf. In Rückblenden versuchte der Detektiv Antworten auf diese fragwürdigen Vorkommnisse zu erhalten.

Zusätzliche Dimension

Im zweiten Teil spitzte sich die Geschichte weiter zu, der Kreis der Verdächtigen wurde immer kleiner. Begleitet von Klassikern wie dem Einzugsmarsch aus Johann Strauss’ Zigeunerbaron und dem bekannten «Csardas» sowie Melodien aus Rumänien, Ungarn und der Türkei, fand die Geschichte zu ihrem Höhepunkt. Die Kassierin fiel einem Mordkomplott zum Opfer, das sie ihrem harten Sparkurs zu verdanken hatte. «In diesem Jahr wollten wir etwas Neues probieren und haben unserem Konzert mit dem Schauspieler eine zusätzliche Dimension verliehen. Wir sind aber froh, dass das Mordkomplott nur gespielt war und wir weiterhin auf unsere Kassierin zählen dürfen», sagte die Präsidentin nach dem Konzert. Mit der Zugabe «Kalinka» präsentierte sich zum Abschluss die neue Vize-Dirigentin Cäcilia Gebhardt dem Publikum.

Die Musikantinnen und Musikanten waren nach dem Abend sehr zufrieden und genehmigten sich an der Bar einen Umtrunk. Das Tanzbein wurde anschliessend noch tief bis in die Nacht zur Musik von Dayana geschwungen.

Roger Schaad, Musikverein Regensdorf

Furttaler Nachrichten vom Freitag, 5. April 2019, Seite 8 (27 Views)

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