E-Paper - 25. Januar 2019
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Drei Zwei-Punkt-Spiele in Folge für die Chilis

Die Hot Chilis haben am Wochenende zweimal mit Zusatzschlaufe gewonnen. Falls sie gegen Yverdon drei Punkte holen, starten sie als Tabellenerste in die Playoffs.

Unihockey. Das letzte Spiel gegen UH Appenzell im Oktober haben die Hot Chilis 6:4 gewonnen. Man konnte also erwarten, dass auch am Sonntag wieder viele Tore fallen würden. Jedoch liess das erste Tor bis in die 32. Spielminute auf sich warten. Anna Huovinen gelang es auf Pass von Saskia Schnyder, die Chilis in Führung zu schiessen. Und es war mehr Glück als Verstand, dass die Hot Chilis auch Mitte des letzten Drittels noch in Führung lagen. Der UH Appenzell stand kompakt, und so wurden die Hot Chilis jeweils schon gestoppt, bevor sie vors gegnerische Tor kamen. Im Gegenzug gelang es dem UH Appenzell immer wieder, nah ans Zürcher Tor zu kommen und gefährliche Abschlüsse zu machen. So erzielte Appenzell in der 49. Spielminute den Ausgleich.

Das Time-out der Hot Chilis wurde schon kurz vor dem Gegentreffer eingelöst, so dass nun nur noch kurze Anweisungen der Trainer möglich waren. Gerade als die Chilis so richtig in Fahrt kamen, um den Sieg noch in der regulären Spielzeit nach Hause zu holen, zog der Schiedsrichter die rote Karte für die Hot Chilis. Die begleitende Fünf-Minutenstrafe, die bis in die Verlängerung reichte, konnte dem UH Appenzell jedoch auch nicht zum Sieg verhelfen. Während die Hot Chilis immer noch zu viert in der Verlängerung spielten, gelangen dem UH Appenzell mehrere Schüsse aufs Goal, die jedoch von Torhüterin Nicole Aegerter allesamt pariert wurden. So lag das Glück nun auf Seiten der Chilis. Vanessa Kapp traf in der siebten Spielminute der Verlängerung auf Pass von Anna Huovinen zum Siegestor.

Wie in den letzten beiden Spielen gelang es den Hot Chilis auch dieses Mal, den Sieg in der Verlängerung zu erlangen und somit erst nach der regulären Spielzeit, die Tabellenführung zu behalten. Tags zuvor, gegen Lejon Zäziwil, haben die Hot Chilis sogar erst im Penaltyschiessen gewonnen.

Erneut am Schluss aufgeholt

Das war am Samstag. Und obwohl die Chilis in der Hinrunde gegen Lejon Zäziwil einen klaren Sieg hatten einfahren können, war dabei klar, dass es nicht einfach werden würde.

Im ersten Drittel passierte lange nichts Zählbares, doch bis zur ersten Drittelspause hatte bereits jede Mannschaft einen Zähler auf dem Konto.

Gewillt, den Lead im zweiten Drittel zu übernehmen, mussten die Hot Chilis leider schon nach sechs Minuten erneut ein Gegentor hinnehmen. Daraufhin gelang jedoch der Ausgleichstreffer. Nach diesem Tor von Vanessa Kapp konnte keines der Teams einen weiteren Treffer erzielen und die Teams verabschiedeten sich erneut unentschieden in die Pause.

Kaum ins dritte Drittel gestartet, erzielten die Zäziwilerinnen wiederum den Führungstreffer. Erst gut eine Minute vor Schluss gelang den Chilis der Ausgleichstreffer. Und so endete auch das letzte Drittel mit einem 1:1-Unentschieden. In den folgenden zehn Minuten der Verlängerung gab es Chancen auf beiden Seiten, keines der Teams konnte aber den Entscheidungstreffer erzielen. Der Sieger musste also im Penaltyschiessen ermittelt werden.

Nach fünf Schützen war das Spiel noch immer nicht entschieden, bis schliesslich Gisela Schibli ihren zweiten Penalty ebenfalls verwerten konnte, was schliesslich zum Sieg reichte.

So konnten die Chilis immerhin zwei Punkte ins Trockene retten. Nun heisst es am 9. Februar drei Punkte gegen Yverdon zu holen, um als Tabellenerste in die Playoffs zu starten. (e)

Rümlanger Nachrichten vom Freitag, 25. Januar 2019, Seite 11 (14 Views)

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