E-Paper - 04. Januar 2019
Furttaler Nachrichten
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«Nicht bloss ein Wohnort,

sondern ein Stück Heimat»

Nur das Beste! Das wünschen sich die Furttaler Gemeindepräsidenten im neuen Jahr für ihre Gemeinden. Aus Fehlern der Vergangenheit wollen sie für die Zukunft lernen und Herausforderungen erfolgreich meistern. Ein Ausblick.

Alina Biedermann

Wenn ein neues Jahr anbricht, nimmt man sich gerne einiges vor. Zukunftswünsche und Pläne formieren sich. So auch bei den sechs Furttaler Gemeindepräsidenten und der Gemeindepräsidentin. Für 2019 haben sie die unterschiedlichsten Pläne und Wünsche.

Lebendig, attraktiv und gesellig

«Wir wollen nicht zur Schlafstadt vor den Toren von Zürich verkommen», sagt Max Walter, Gemeindepräsident von Regensdorf. Es sei ihm ein grosses Anliegen, dass Regensdorf ein attraktiver Arbeits-, Wohn- und Lebensort bleibe und dafür sollen Projekte in den Bereichen Natur und Freizeit die Grundlage schaffen. Als Beispiel nennt Max Walter den geplanten Surfpark, über den im März abgestimmt wird. Solche Ideen brauche es, damit sich Regensdorf in jeder Beziehung positiv weiterentwickle, betont er.

Ein Highlight des Jahres ist für Walter das Watterfäscht, welches Anfang September stattfinden wird. «Auch wenn die Watter immer betonen, dass sie Watter sind und erst danach Regensdorfer. Ohne sie, unser «Gallisches Dorf», wäre das Kulturleben in Regensdorf nicht so lebendig wie es heute ist», erklärt Walter.

Optimismus und Widerstand

Im Zeichen des Widerstandes steht das Jahr 2019 für Otelfingen, zumindest was die vorgesehene Aushubdeponie an der Gemeindegrenze betrifft. «Für Otelfingen bringt die Aushubdeponie nur Nachteile wie Schmutz und Lärm, das wollen wir auf keinen Fall», sagt Gemeindepräsidentin Barbara Schaffner. Optimismus zeichnet sich bezüglich der Leerstände im Industriegebiet ab. Architekturstudenten der ETH Zürich haben sich mit dem Industriegebiet in Otelfingen befasst und wollen ihre Entwicklungs- und Nutzungsideen bereits in wenigen Tagen der Öffentlichkeit präsentieren. Ein weiteres wichtiges Projekt für die Gemeindepräsidentin ist der Quartierplan Brüel Nord, der die Grundlage für ein neues, zentrales Quartier in Otelfingen legen wird.

Gewappnet für die Zukunft

Boppelsen hatte im vergangenen Jahr mit Überschwemmungen und Unwettern zu kämpfen in diesem Jahr wolle man auf ähnliche Gegebenheiten besser vorbereitet sein, sagt Gemeindepräsident Hans-Heinrich Albrecht: «Man hat seine Lehren gezogen». Auch die Einarbeitung der neuen Gemeinderäte und die Zusammenarbeit mit der Verwaltung und der neuen Gemeindeschreiberin würden Zeit in Anspruch nehmen. Es brauche eine Weile, «bis wir uns alle eingefunden haben», erklärt er.

Sich einfinden, wenn auch in anderem Sinne, das werden sich die Menschen spätestens im Herbst wieder in Buchs. Dann steht das Dorffest auf dem Programm, und dieses ist laut Gemeindepräsident Thomas Vacchelli einer der Höhepunkte des Jahres. Natürlich möchte man sich auch ernsten Themen widmen. So solle der Schleichverkehr so bald wie möglich aus Buchs verbannt und bezüglich Asyl- und Notwohnungen sollen Lösungen gefunden werden, ohne die Kosten aus dem Blick zu verlieren.

Mit Teamplay zum Erfolg

Aus der Vergangenheit lernen. Das ist auch für Markus Imhof, den Gemeindepräsidenten von Hüttikon zentral. «Bei der grossen Überbauung am Brunnen ist sicher nicht alles optimal verlaufen. So etwas soll künftig nicht mehr vorkommen». Damit das besser gelingt, möchten die bisherigen Gemeinderäte mit den neuen zusammenarbeiten. «Die Klausur Mitte Januar auf dem Altberg wird uns helfen, realistische Ziele für die kommenden Jahre festzulegen und uns zu einem Team zusammenzufinden», erklärt er.

Sehr sportlich nimmt es Dänikon in diesem Jahr. Gemeindepräsident José Torche freut sich besonders auf die Gesundheits- und Bewegungswoche «Furttal bewegt» Ende Mai. Während dieser Woche werden Erwachsene mit verschiedenen Sportangeboten dazu angehalten, sich gemeinsam mehr zu bewegen. Auf dem politischen Parkett wird der neue Richtplan, der sich aktuell in der Revision befindet, Energie benötigen. Anfang April findet dazu eine ausserordentliche Gemeindeversammlung statt.

Das Furttal ist optimistisch

Ganz grundsätzlich gilt wohl, was René Bitterli, Gemeindepräsident von Dällikon, angedeutet hat. Schlecht läuft es im Furttal ganz und gar nicht. René Bitterli ist zufrieden mit dem vergangenen Jahr und er schaut optimistisch auf die kommenden Monate. Mit einem Augenzwinkern sagte er: «Es funktioniert doch bestens, wir haben kaum Verbesserungspotenzial». 

Doch auch wenn sich Pläne, Vorstellungen und Gedanken für das frisch angebrochene 2019 von Gemeinde zu Gemeinde unterscheiden, in einem Punkt stimmen sie überein: Die Menschen im Furttal sollen auch künftig im Zentrum stehen. Sie sollen ernst genommen werden und sich aktiv im Gemeindeleben einbringen können. So, dass die Gemeinde nicht nur Wohnort, sondern ein Stück Heimat ist, wie es die Gemeindepräsidentin von Otelfingen, Barbara Schaffner ausdrückt.

Furttaler Nachrichten vom Freitag, 4. Januar 2019, Seite 1 (20 Views)

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